Kirche Frontansicht

Musik in St. Lamberti Oldenburg

Die Orgel in St. Lamberti

Die Orgel der St. Lamberti-Kirche wurde 1972 von Alfred Führer erbaut und ist mit ihren heute 52 Registern die größte Orgel im Oldenburger Land. Im Herbst 2008 wurde sie durch die Orgelbaufirma Mühleisen generalüberholt und erweitert.
Die Bilder auf dieser Seite wurden freundlicherweise von P. Stölting zur Verfügung gestellt.

Bei der Renovierung wurden zwei neue Register – Grand Bourdon 32' und Flûte harmonique 8' – eingebaut, sowie die Setzeranlage zum Speichern von Registrierungen auf 3999 Speicherplätze erweitert. Zur Kontaktverbesserung wurde ein Monitor installiert.
Die Lambertiorgel ist regelmäßig in Gottesdiensten, zur „Orgelmusik zur Marktzeit” (an jedem 1. Sonnabend im Monat um 12 Uhr) und in Orgelkonzerten zu hören. Im Oktober 2014 erhielt die Orgel einen mobilen Spieltisch, der das Instrument von jedem beliebigen Ort innerhalb der Kirche spielbar macht.

In den vergangenen Jahren haben an dieser Orgel renommierte Organisten wie Frédéric Blanc, Guy Bovet, Cameron Carpenter, Sophie-Véronique Cauchefer-Choplin, Jean Guillou, Naji Hakim, Francois-Henri Houbart, Ben van Oosten, Erwan Le Prado, Bruno Morin, Thomas Ospital, Louis Robilliard und Thomas Trotter konzertiert.

Auf Youtube finden Sie ein kleines Porträt von Orgel und Kirche: http://youtu.be/JqXn6L-2sxY

Die Disposition der Orgel:

Hauptwerk (II) Brustwerk (III)
Pommer 16' Metallgedackt 8'
Principal 8' Quintadena 8'
Flûte harmonique 8' Prinzipal 4'
Spitzflöte 8' Koppelflöte 4'
Oktave 4' Oktave 2'
Nachthorn 4' Quinte 1 1/3'
Quinte 2 2/3' Sesquialtera 2-fach
Oktave 2' Scharff 4-fach
Cornett 5-fach Regal 8'
Mixtur maior 6-fach Tremulant
Mixtur minor 3-fach  
Trompete 16'  
Trompete 8'  
Schwellwerk (I) Pedal
Bordun 16' Grand Bourdon 32'
Prinzipal 8' Prinzipal 16'
Holzgedackt 8' Subbaß 16'
Gambe 8' Zartbaß 16'
Voix céleste 8' Oktave 8'
Oktave 4' Spillflöte 8'
Gemshorn 4' Oktave 4'
Nasard 2 2/3' Quintade 4'
Flachflöte 2' Blockflöte 2'
Terz 1 3/5' Mixtur 5-fach
Mixtur 7-fach Posaune 16'
Zimbel 3-fach Dulzian 16'
Bombarde 16' Trompete 8'
Oboe 8' Zink 4'
Clairon 4'  
Tremulant  
Spielhilfen:
SW-HW, BW-HW, BW-SW
BW-Pedal, HW-Pedal, SW-Pedal
HW / SW 16′, SW 16′, Ped. / SW 4′
3999 Setzerkombinationen
Crescendo
Cimbelstern
mobiler Spieltisch im Kirchenschiff Zur Druckversion

 

Hörproben Hörproben:

Dietrich Buxtehude (um 1637 – 1707)
Präludium g-moll 156   mp3 (11.68 MB)

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Präludium und Fuge C-Dur BWV 545   mp3 (8.03 MB)

Louis Vierne (1876 – 1937)
Méditation   mp3 (5.79 MB)